Von Bogense nach Körshavn

Von Bogense nach Kørshavn

Nördlich der Insel Fyn beginnt das Kattegatt. Dieser Teil der Ostsee kann sehr nett zu dir sein oder sehr wild. Wenn es weht, baut sich oft und schnell eine hohe und steile Welle auf, mitunter laufen die Wellen wild durcheinander, das ist dann der berühmte Ostseehack. Wenn du dann dort segelst, fühlt sich das an, als ob du mit deinem Auto im hohen Tempo über einen Kartoffelacker fährst. Manche Häfen können dann nur noch angelaufen werden, wenn das Wetter passt. Wir haben Glück, die Bedingungen sind moderat und wir haben achterlichen Wind und achterliche Wellen.

 

Am nördlichen Ende von Fynen
Am nördlichen Ende von Fynen
Einsamkeit pur...
Einsamkeit pur...
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Hinter Abelø

Von Bogense nach Kørshavn

In Bogense haben wir im letzten Jahr drei Tage verbracht, weil Wind und Wetter ein Auslaufen nicht zuließen. Dieses Mal sind die Bedingungen moderater, wenn auch ein frischer Wind direkt aus West weht. Direkt hinter der Hafenmauer steht eine respektjährliche Welle und wir arbeiten uns gegen Wind und Welle um die Insel Abelø voran. Abelø ist eine der dänischen Inseln, die heute nicht mehr bewohnt sind. Weder verfügt sie über einen Hafen oder eine Fähranbindung noch über eine andere Möglichkeit, sie einfach zu erreichen. Vor 70 Jahren haben die letzten Bewohner die Insel verlassen. Ihre Häuser hat man eingeebnet und aus der Insel ein Naturschutzgebiet gemacht. Heute ist Abelø ausschließlich bei Ebbe über einen Wattweg erreichbar. Sehenswert ist die Insel vor allem deshalb, weil dort zahlreiche Tiere leben, vor allem Rotwild und Seevögel. Rehe und Hirsche kennen keine natürlichen Feinde. Wenn man sich Ihnen nähert, laufen sie nicht weg. Wir umfahren die Insel in einem weiten Bogen. Hinter der Insel wird das Meer allmählich ruhiger und wir erreichen nach einigen Stunden Genußsegeln Kørshavn.

 

 

 

...in Kørshavn

Kørshavn ist einer dieser magischen Orte: ganz am nördlichen Ende der Insel Fünen in einem Naturschutzgebiet gelegen findet sich dort eine fast geschlossene kreisförmige Bucht. Die Zufahrt ist lediglich über eine winzige, spärlich betonte Rinne möglich. Wer diese Bucht anläuft, findet sich mitten in einem Naturparadies wieder: an zwei Stegen haben Fischer ihre Boote fest gemacht. Nicht diese überdimensionalen Fischstäbchenproduktionsfabriken, nein: echte Fischerboote. Der Segelclub aus Odense hat einen weiteren Steg für die Gäste eingerichtet. Auf der schmalen Landzunge befindet sich eine Holzhütte, die als Unterstand dient. Am Strand steht ein 3 m hohes Leuchttürmchen, dass die Anfahrt markiert. Mehr nicht. Direkt dahinter beginnt ein wunderbares Naturschutzgebiet mit Steilküste, Wäldern und Wiesen dass man unbedingt er wandern sollte. Am nördlichen Ende der Insel blickt man weit ins Kattegat hinaus und sieht am Horizont die Insel Samsø.

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